Wie lange Welpenfutter füttern und was gibt es dabei zu beachten?

Hundehalter stellen sich häufig die Frage, wie lange ihr Vierbeiner im Welpenalter ist, welche Inhaltstoffe die Welpennahrung enthalten sollte, wie lange und in welcher Menge der Welpe gefüttert werden muss. Dies wird nachfolgend beantwortet.

Warum ist die Fütterung von Welpenfutter so wichtig?

Hundefutter WelpenDas Angebot ist groß: Für jede Hunderasse, Größe und Vorliebe ist das passende Welpenfutter erhältlich. Es ist wichtig, dieses auszuwählen, da Hundewelpen noch unreif und für Erkrankungen und Mangelerscheinungen anfällig sind. Spätestens ab der vierten Lebenswoche wird zusätzlich zur Muttermilch auch festes Welpenfutter gegeben. Ab der siebten Lebenswoche etwa erhält er keine Muttermilch mehr. Das Welpenfutter verfügt über alle Nährstoffe, die der junge Hund für das gesunde Wachstum benötigt. Es ist wichtig, hochwertiges Futter zu wählen, denn Welpen neigen zu Verdauungsbeschwerden. Zu viel Abwechslung kann ebenso Irritationen verursachen.

Was sollte im Futter enthalten sein?

Über das Futter werden Welpen mit Energie, gesunde Fette und Eiweiße zur optimalen Entwicklung des Gewebes und Stoffwechsels sowie wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgt. Alle Bedürfnisse werden mit hochwertigem Welpenfutter abgedeckt. Für einen gesunden Aufbau der Knochen und kräftige Zähne benötigen sie beispielsweise ausreichend Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium und Natrium. Nicht enthalten hingegen sollten künstliche Zusatzstoffe wie Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe.

Wie lange sollte das Welpenfutter gefüttert werden?

In der Wachstumsphase können manche Fütterungsfehler fatale Folgen haben. Wenn Sie die Nahrung zu zeitig auf Erwachsenennahrung umstellen, besteht beispielsweise das Risiko von Knochen- und Gelenkanormalitäten. Der Hund muss erst die erforderliche körperliche Reife haben. Als Faustregel gilt:

  • 9 bis 12 Monate bei Zwergrassen sowie kleinen und mittelgroßen Rassen, beispielsweise Chihuahuas
  • bei großen Rassen 12 bis 15 Monate, zum Beispiel Labradors
  • sehr große Rassen wie Dänische Doggen 18 bis 24 Monate

Wenn Sie unsicher sind, wann der richtige Zeitpunkt für die Umstellung auf Erwachsenenfutter ist, lassen Sie sich vom Tierarzt beraten. Die Menge des Futters steuert das Wachstum des Welpen und sollte daher ebenso nicht unberücksichtigt bleiben. Zu beachten ist: Ein Hund erreicht auch bei einer gemäßigten Fütterung seine normale Größe. Angestrebt werden sollte ein gleichmäßiges Wachstum. Die Folge einer Überfütterung ist, dass das unreife Skelettsystem überlastet wird und die Knochen und Organe nicht in der Form heranreifen können, wie es entsprechend der Größe des Hundes notwendig wäre. Wie viel Futter Sie geben müssen, ist von der Hunderasse, Aktivität sowie dem Energiegehalt des Futters abhängig.

Fazit

Welpen müssen mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt werden, damit sie sich zu gesunden und kräftigen Hunden entwickeln. Daher sollten Sie keinesfalls zu früh auf Erwachsenenfutter umstellen. Welpenfutter ist auf die Bedürfnisse von jungen Hunden ausgelegt. Doch Sie sollten auch auf die Qualität des Futters achten.

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